Ehrenamtlicher Acht-Stunden-TAg

Flüchtlingshelfer im Kreis wünschen sich mehr Unterstützung.

BREISGAU-HOCHSCHWARZWALD. Ohne sie sähe es düster aus: In den Helferkreisen für geflüchtete Menschen sind in den Gemeinden des Landkreises Engagierte aktiv, die viel Motivation mitbringen, ohne Bezahlung arbeiten – und auf viele Hürden stoßen. Darum ging’s unter anderem bei einem Austauschtreffen des Diakonischen Werks und des Caritasverbands im Freiburger Weihbischof-Gnädinger-Haus.

Wer Menschen wie Petra Kroedel aus St. Märgen (65) und Klaus Katzfuß-Krakau (67) aus Ballrechten-Dottingen zuhört, begreift schnell: Sie müssen ständig Mängel ausgleichen. Das nehmen sie auf sich, weil sie ihre Kontakte zu den Geflüchteten lieben: “Es ist so schön mit diesen Menschen, von denen viele so viel unkomplizierter sind als die Deutschen”, sagt Petra Kroedel, die früher als Krankenschwester gearbeitet hat und auch Heilpraktikerin ist. Für sie steht fest: “Wir brauchen diese Menschen.” Klaus Katzfuß-Krakau, der vor seinem Ruhestand Geschäftsführer eines Unternehmens mit 330 Mitarbeitern war, geht es ähnlich: “Ich will, dass es denen gut geht, die neu zu uns gekommen sind.” Mehr lesen

 

Foto: Flüchtlingshelfer und ihre Unterstützer: Theresa Stecklum/Caritas, Petra Kroedel, Klaus Katzfuß-Krakau und Susanne Dieing/Diakonie (von links). Foto: wolfgang busse