Integration geht uns alle an

Mit einem Helferfest für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe im Hochschwarzwald bedankt sich das Diakonische Werk Breisgau-Hochschwarzwald für das großartige Engagement und die gute Zusammenarbeit.

50 Helfer/innen aus den Gemeinden Breitnau, Feldberg, Friedenweiler,  Hinterzarten, Lenzkirch, Löffingen, St. Peter und Titisee-Neustadt haben sich gestern am Platzberg Schwärzenbach feiern lassen. Sie haben in den letzten zwei Jahren geflüchtete Menschen, welche im Hochschwarzwald Zuflucht gesucht haben, tatkräftig unterstützt und ihnen das Ankommen in der jeweiligen Gemeinde erleichtert. Das Engagement ist vielfältig. Neben kostenlosen Sprachangeboten gibt es z.B. Hilfe bei Behördengängen, Alltagsangelegenheiten, Job- oder Wohnungssuche oder auch Freizeitangebote.

Bei sommerlichen Temperaturen genossen die Helfer/innen neben dem kulinarischen Angebot die musikalische Darbietung einer  tollen Trommelgruppe  von jungen Afghanen. Diese wohnen in der UMA Wohngruppe der Diakonie in der Mozartstraße in Titisee-Neustadt.

Auch die anwesenden Bürgermeister und Stellvertreter im Hochschwarzwald bedankten sich bei Ihren Helfer/innen für das großartige Engagement. “Ohne das Ehrenamt”, betont Leo Winterhalter (Stadtrat Titisee-Neustadt) “hätten die Kommunen die Unterbringung und Versorgung der geflüchteten Menschen nie meistern können”.

Ein langfristige Integration der “Neubürger/innen” kann nur Hand in Hand mit allen Beteiligten gelingen. “Integration geht uns alle an”, so Frau Dieing vom Diakonischen Werk. “Es ist ein wechselseitiger Prozess und braucht ein aktives Zugehen der Einheimischen auf die Menschen, die zu uns kommen”. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Neubürger/innen die deutsche Sprache erlernen, sich mit den freiheits-demokratischen Werten auseinandersetzen  und sich aktiv in den Kommunen integrieren.

“Vielfalt ist ein Mehrgewinn. Aber es braucht viel Geduld und Zeit auf beiden Seiten. Geben Sie sich und auch den Neubürger/innen diese Zeit und unterstützen Sie weiterhin den Integrationsprozess der Menschen in Ihrer Kommune”,  plädiert Frau Dieing.

In allen Helferkreisen wird noch tatkräftige Unterstützung bei der Begleitung von geflüchteten Menschen gesucht. Interessiert? Dann melden Sie bei Susanne Dieing, Diakonisches Werk. (Tel. 07651 9399-14, susanne.dieing@Diakonie.ekiba.de).