Swing trifft Farsi-Rap

Menschen aus allen Altersklassen und unterschiedlichen Kulturen haben sich zum “Schurthplatz Swing” getroffen und musiziert.

TITISEE-NEUSTADT. Eine engagierte Woche erlebte am Wochenende ihr Finale. Unter dem Titel “Schurthplatz Swing ” war eine sehr vielfältige Mischung Musik zu hören, bei der Swing eigentlich eher eine Nebenrolle spielte. Bunt gemischt, aus allen Altersklassen und unterschiedlichen Kulturen, trafen sich die Menschen am Freitagnachmittag. Genauso bunt wie die Zuhörer war auch die Vielfalt der dargebotenen Musik. Mit dem Satz “Lassen Sie sich berauschen”, eröffnete Susanne Dieing von der Diakonie die Veranstaltung zum (Fast-)Abschluss der “Woche des Ehrenamts”.

Die Drumline der Jugendmusikschule heizte mit ihren schnellen Rhythmen dem Publikum gleich ein. Von hinten angelaufen, überraschten sie die Zuhörer und -schauer präsentierten ihre Vorstellung direkt vor der Bühne. Gekonnte Tricks mit den Drumsticks ergänzten die Darbietung. Trotz einer kurzfristigen Umbesetzung und Dezimierung von zwölf auf sechs Akteure ergab sich ein beeindruckendes Konzert. Melodien wie das Hauptthema der Serie Bonanza brachten sie auf ihren Instrumenten dar, was auf einem Rhythmusinstrument keine Leichtigkeit ist. Als Vorbild hat die Gruppe traditionelle amerikanische Marching-Bands. Den Spaß konnte man an den Gesichtern der Musiker erkennen, besonders an dem von Leiter Martin Müller, dem Leiter der Truppe, der mit dem Auftritt sichtlich zufrieden schien. Mehr

swing_konzert
JMS Drumline;  Bild: Martin Hannig