Über uns

Bürgerschaftliches Engagement fördert das soziale Miteinander, indem es Brücken baut zwischen Menschen, Generationen und Kulturen. In Titisee-Neustadt engagieren sich zahlreiche Menschen über nachbarschaftliche, sportliche, politische, kulturelle und soziale Aktivitäten. Das Projekt "Engagierte Stadt" dient dazu, dieses Engagement vor Ort zu unterstützen und zu vernetzen.

Seit Herbst 2015 ist Titisee-Neustadt einer von 50 ausgewählten Orten in Deutschland, die von dem Bundesprogramm "Engagierte Stadt" für drei Jahre finanziell und fachlich unterstützt werden. Gefördert werden Kooperationen, um tragfähige und nachhaltige Engagementstrukturen aufzubauen.

Gruppenbild der Engagierten Städte in Deutschland im Juni 2015 (Photo: Kathrin Harms)   1. Netzwerktreffen, Berlin, Juni 2015 (Photo: Kathrin Harms)

Gruppenbild aller Engagierten Städte im Juni 2015       1. Netzwerktreffen in Berlin, Juni 2015
(Photo: Kathrin Harms)                                                       (Photo: Kathrin Harms)

Deshalb hat sich in Titisee-Neustadt ein "Bündnis Engagierte Stadt Titisee-Neustadt" gegründet, dem verschiedene Gruppierungen und engagierte Einzelpersonen angehören. Diese unterstützen aktiv die Organisation der lokalen Engagementlandschaft. Das Bündnis dient der Vernetzung untereinander, insbesondere dem Informationsaustausch und dem Zugang zu Wissen rund ums Thema Engagement. 

Außerdem wurde eine Anlaufstelle für Engagement eingerichtet, sodass sich ehrenamtlich Interessierte über die verschiedenen Engagementmöglichkeiten in Titisee-Neustadt informieren können.

Wenn Sie bei uns mitmachen möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

Mehr zur Engagierten Stadt Titisee-Neustadt

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     Die derzeitigen Bündnispartner/innen bei der Auftaktveranstaltung Juni 2016 (Photo: Kirsten Wallbaum)

Das Ziel ist es, eine selbstorganisierte Struktur bürgerschaftlichen Engagements zu schaffen. Es gibt eine hohe Bereitschaft zum Engagement, jedoch bisher keine Organisationsstruktur, die die einzelnen „Engagementinseln“ zu einer „Engagementlandschaft“ zusammenführt.

Deshalb haben wir folgende Schritte unternommen:

Im Herbst 2015 hat sich das „Bündnis Engagierte Stadt Titisee-Neustadt“ gegründet. Diesem gehören Institutionen, Verbände, Unternehmen sowie engagierte Einzelpersonen aus Titisee-Neustadt an, die sich aktiv an der Organisation der Engagementlandschaft vor Ort beteiligen. Wir tauschen uns zu Engagementthemen aus, fördern ehrenamtliche Initiativen vor Ort und unterstützen uns gegenseitig in unserem Engagement. Jede/r Bündnispartner/in kann sich nach seinen/ihren Möglichkeiten und Interessen in das Bündnis einbringen. 

Zudem haben wir eine Anlaufstelle für Engagement in den Räumen der Diakonie im Zentrum der Stadt eingerichtet, die Interessierte informiert, vermittelt und bei allen Fragen rund ums Ehrenamt weiterhilft. 

Wo kann ich weitere Informationen erhalten?

Netzwerk Diakonie e.V.
Susanne Dieing
Tel. 07651/9399-15
Mail: luise.detering@diakonie.ekiba.de


Mehr zum Bundesprogramm Engagierte Stadt

Was ist die Idee hinter der „Engagierten Stadt“?

Bürgerschaftliches Engagement ist ein Grundpfeiler der Demokratie, sichert Freiheit, schafft Lebensqualität und prägt den Gemeinsinn. Mit dem Bundesprogramm „Engagierte Stadt“ unterstützen fünf große Stiftungen, ein Unternehmen sowie das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kleinere Städte und Gemeinden dabei, das lokale Engagement zu stärken.

Die Fördermittel und die beratende Unterstützung sollen nicht in Einzelprojekte fließen, sondern in den Aufbau übergreifender Kooperationen, die das bürgerschaftliche Engagement vor Ort dauerhaft stärken und strategisch weiterentwickeln. Dabei wird auf die Lösungskompetenz der Agierenden vor Ort gesetzt, denn sie wissen am besten, wo der Schuh drückt.

Wie sieht der Ablauf des Programms aus?

Titisee-Neustadt wurde als eine von 50 „Engagierten Städten“ ausgewählt, die über den Zeitraum von drei Jahren finanziell und fachlich gefördert werden. Bewerben konnten sich zivilgesellschaftliche, gemeinnützige Organisationen in Städten und Gemeinden mit 10.000 bis 100.000 Einwohnern/innen.

Das Ziel ist der Aufbau einer Verantwortungsgemeinschaft, die die drängenden Herausforderungen einer Stadt gemeinsam angeht. Außerdem entsteht ein Netzwerk der „Engagierten Städte“, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Austausch der Engagierten Städte beim Barcamp am 14. März 2016 in Hamburg - Hier eine Session zum Thema "Erfolgreiche Netzwerkbildung - Best Practice" (Photo: Körber-Stiftung/Claudia Höhne, Hamburg)

Austausch der Engagierten Städte beim Barcamp am 14. März 2016 in Hamburg – Hier eine Session zum Thema “Erfolgreiche Netzwerkbildung – Best Practice” (Photo: Körber-Stiftung/Claudia Höhne, Hamburg)

Wer sind die Programmträger?

Das Programm wird getragen durch eine Kooperation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, des Generali Zukunftsfonds, der Herbert Quandt Stiftung, der Körber-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung.

Wo kann ich weitere Informationen erhalten?

Leiterin des Programmbüros „Engagierte Stadt“
Alina Mahnken, Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg,
Tel. 040/80 81 92-168, mahnken@koerber-stiftung.de
www.engagiertestadt.de

Dieses Projekt wird gefördert von: